Logopädische Praxis Christina Vitzthum – damit Sprechen selbstverständlich wird.

Logopädische Praxis
Christina Vitzthum
LOGOPÄDISCHE PRAXIS CHRISTINA VITZTHUM - damit Sprechen selbstverständlich wird.

Logopädische Praxis
Christina Vitzthum
"JEDE (NEUE) SPRACHE...

Mit diesem Zitat von Frank Harris möchte ich Sie auf meiner Website herzlich willkommen heißen und Ihnen meine therapeutischen Schwerpunkte sowie das Tätigkeitsfeld von Logopäd_innen vorstellen.
Logopädie?
"DIE LOGOPÄDIE IST...

In der Logopädie beschäftigen wir uns mit der Diagnose und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen.
Ich biete Ihnen kompetente Diagnostik, sowie eine individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie und Beratung bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen im Kindes- und Erwachsenenalter.


Behandlungsfelder
Die Logopädie ist ein sehr weites Feld und geht weit über die bekanntesten Störungsmuster wie Stottern und Lispeln hinaus.
Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in der Diagnostik, Beratung und Behandlung von folgenden Störungsbildern:
Erwachsene
Eine Aphasie tritt oft nach einer Schädigung der für die Sprache zuständigen Areale im Gehirn auf (z.B. durch Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall etc.) und zählt damit zu den erworbenen Sprachstörungen. Art und Grad der Aphasie sind abhängig vom Ausmaß und der Lokalisation der Hirnschädigung. Es können ein, mehrere oder alle Bereiche der Sprache (Sprachverständnis, Sprachproduktion, Lesen und Schriftsprache) in unterschiedlicher Ausprägung betroffen sein.
Demenz ist eine chronische und fortschreitende Gehirnerkrankung, von der überwiegend Personen ab dem 65. Lebensjahr betroffen sind. Hier können Sprachstörungen auftreten, die die Kommunikationsfähigkeit bei Menschen mit Demenz einschränken. Der Erhalt der Kommunikationsfähigkeit ist bei Menschen mit Demenz ein entscheidendes Kriterium für die Teilhabe am Leben. Diese möglichst lange zu erhalten, ist das Ziel logopädischer Arbeit. Außerdem kann eine Schluckstörung bei der fortschreitenden Demenz auftreten. Anzeichen hierfür sind Husten, Räuspern, Würgen, Verschlucken, Herausfließen von Speisen während des Essens, veränderte Stimme und vermehrte Schleimproduktion. Die Diagnostik dient dazu, Ansätze für die Therapie sowie spezielle, individuelle Maßnahmen zu entwickeln, mit denen die Nahrungsaufnahme für den oder die Betroffene erleichtert und die Ernährung sichergestellt werden kann. Bei motorischen Problemen konzentriert sich die Behandlung darauf, die Schluckfunktion zu verbessern, etwa durch Training der Kau- und Schluckmuskulatur, die Veränderung der Körperhaltung und der Einsatz von Hilfsmitteln.
Bei der Dysathrie ist die Koordination der Sprechwerkzeuge (Lippen, Zunge, Wange, Gaumensegel etc.) beeinträchtigt, was zu einer Störung der Lautbildung führt. Betroffene fallen vor allem durch eine undeutliche, verwaschene und schwer verständliche Aussprache auf. Dysathrien treten häufig in Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen auf (Morbus Parkinson, Schlaganfall, Amyotrophe Lateralsklerose etc.)
Die Sprechapraxie ist eine Störung der Planung von Sprechbewegungen. Sie zeigt sich im Bereich von Artikulation, Sprechmelodie und –rhythmus (Prosodie) und Sprechverhalten. Ein typisches Symptom sind die artikulatorischen Suchbewegungen vor dem Sprechen eines Lautes oder Wortes. Häufig haben die Patienten mit einer reinen Sprechapraxie ein hohes Störungsbewusstsein und zeigen einen enormen Leistungsdruck. Dies kommt zustande, da die Selbstwahrnehmung für Sprache intakt ist und eine Selbstkorrektur nur selten eine Verbesserung bringt.
Bei einem Kehlkopfkarzinom sowie bei Tumoren, kann es dazu kommen, dass der gesamte Kehlkopf entfernt werden muss. Dies nennt man Laryngektomie (Kehlkopfentfernung). Der Umfang der Laryngektomie ist abhängig von der Lokalisation, Art und Ausdehnung des Tumors. Durch die Kehlkopfentfernung tritt eine dauerhafte Veränderung der Atmung und des Schluckens ein. Der Patient muss die Funktionen Sprechen, Atmen und Schlucken komplett neu erlernen. Durch die Kehlkopfentfernung kommt es zu einem völligen Stimmverlust. Der Patient hat allerdings die Möglichkeit verschiedene Ersatzstimmfunktionen zu erlernen.
Trachealkanülen werden nach einer Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) in die Luftröhre eingesetzt. Damit soll eine ausreichende Atmung gewährleistet werden, auch das Absaugen von aspirierten Material ist dadurch möglich. Geblockte Trachealkanülen finden dann ihren Einsatz, wenn die Gefahr besteht, dass der Patient sich an Speichel, Flüssigkeit oder Nahrung verschluckt. Sie ist dann eine lebensnotwendige Maßnahme. Am unteren Ende der Kanüle ist eine sogenannte Manschette (Cuff), diese dichtet die Luftröhre rundherum ab, damit keine Materialien in die unteren Atemwege gelangen. Das Ziel ist es, dass ein interdisziplinäres Team besteht aus Ärzten, Pflegekräften und Logopäden/ Logopädinnen zusammenarbeiten. Es werden ggf. therapeutische Entblockungsversuche unternommen, selbstverständlich in Absprache mit den beteiligten Berufsgruppen, d.h. durch Übungen innerhalb der Dysphagiebehandlung sollen die Entblockungszeiten ausgeweitet werden. Nach Einsatz der Sprechkanüle werden Sprechversuche gemacht. Langfristiges Ziel ist es, den Patienten schrittweise von der Trachealkanüle zu entwöhnen, sofern es die Atem- und Schluckfunktion bzw. der Allgemeinzustand zulassen.
Unter dem Begriff „Dysphonie“ werden Stimmstörungen aller Art zusammengefast. Sie können sich in einer Einschränkung der stimmlichen Leistungsfähigkeit, Missempfindungen und Schmerzen im Kehlkopfbereich sowie in Stimmklangveränderungen (rau, gepresst, behaucht) und Heiserkeit bis hin zur Stimmlosigkeit äußern. Dysphonien können in jedem Alter auftreten und haben in der Regel entweder funktionelle Ursachen (z.B. zu hoher oder geringer Tonus der beteiligten Muskeln) oder organische Ursachen (z.B. Veränderungen des Gewebes im Kehlkopfbereich). Eine sehr prominente Ursache für eine Stimmstörung besonders im Bereich der Sprechberufe (z.B. Lehrer, KindergärtnerIinnen) ist die Sprechanstrengung und die übermäßige Stimmbelastung.
Zu einer Schluckstörung (Dysphagie) kommt es, wenn die Muskelspannung (Tonus), die Beweglichkeit (Motorik) und bzw. oder die Wahrnehmung (Sensibilität) der am Schlucken beteiligten Strukturen beeinträchtigt sind. Sie können in jedem Alter auftreten und durch zahlreiche Faktoren verursacht werden (z.B. neurologische Beeinträchtigungen, organische Veränderungen etc.) In der Therapie liegt der Hauptfokus beim Kräftigen der betroffenen Muskulatur. Zudem werden Haltungsänderungen und die Hilfmittelversorgung abgeklärt. Ein weiteres Ziel ist es die Schutzfunktionen aufrechtzuerhalten, oder wieder zu erlernen.
Ist der Nervus Facialis gelähmt, also der Nerv, der die Gesichtsmuskulatur versorgt, so spricht man von einer Facialisparese. Facialisparesen treten in der Regel immer nur auf einer Gesichtshälfte auf und können zahlreiche Ursachen haben (z.B. Operation, Schlaganfall, Stress). Es können der Augenbereich (z.B. Lidschluss nicht mehr möglich), der Nasenbereich (z.B. Nase rümpfen nicht mehr möglich) sowie der Mundbereich (Mundschluss nicht mehr möglich) sowohl isoliert als auch in Kombination betroffen sein. Bei frühzeitiger Behandlung sind Facialisparesen in der Regel therapierbar.
Kinder
Bei einer Sprachentwicklungsstörung (SES) weicht die kindliche Sprachentwicklung in mindestens drei der vier Sprachbereiche (Sprachverständnis, Wortschatz, Artikulation, Grammatik) sowohl zeitlich als auch strukturell stark von der Entwicklung Gleichaltriger ab. Im Gegensatz zu einer Sprachentwicklungsverzögerung (SEV) können die auftretenden Einschränkungen und zeitlichen Verzögerungen bei einer Sprachentwicklungsstörung nicht mehr eigenständig vom Kind aufgehoben werden. Einer SES liegt häufig Grunderkrankungen während des sprachsensiblen Alters zwischen 2. Und 3. Lebensjahr zugrunde (z.B. Hör- oder Sehstörungen, häufige Mittelohrentzündungen, Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen etc.) Sie können aber auch isoliert sowie ohne erkennbare Ursache auftreten.
Als Late Talker bezeichnet man Kinder mit einem stark verzögerten Sprechbeginn. In der Regel beginnen Late Talker erst nach dem 18. Lebensmonat (1,5 Jahre) zu sprechen und haben mit 2 Jahren einen Wortschatzumfang von unter 50 Wörtern.
Die verbale Entwicklungsdyspraxie ist eine- meist schwere- Sprechstörung bei Kindern. Das zentrale Problem liegt auf der Ebene der Sprechbewegungsplanung und- programmierung. Daraus resultiert das Unvermögen oder die eingeschränkte Fähigkeit, für eine geplante Äußerung die Artikulationsorgane willkürlich und kontrolliert einzusetzen. Die ersten Merkmale zeigen sich meist schon in der Säuglingszeit, da Kinder mit einer VED häufig „stille Babys“ sind, die kaum lallen und plappern. Der Sprechbeginn ist extrem verspätet und die weitere expressive Sprachentwicklung nach den ersten Wörtern verläuft äußerst schleppend oder stagniert völlig. In den ersten Sprechproduktionen finden sich oft kaum Konsonanten (Vokalsprache). Ein charakterliches Merkmal beim Sprechen ist die wenig verständliche Sprache.
Entweder kann das Kind die Laute nicht bilden oder bildet sie falsch, das nennt man phonetische Störung. Oder das Kind hat die Unterscheidung der verschiedenen Laute noch nicht verstanden und wendet sie daher nicht korrekt an. Dann wird von einer rein phonologischen Störung gesprochen.
Die verbreitetste phonetische Aussprachestörung ist vor allem die Fehlbildung des Lautes /s/, auch Lispeln genannt. Wenn motorische Ursachen zugrunde liegen, können Kinder Schwierigkeiten haben, einzelne Laute oder Lautverbindungen zu bilden.
Bei Phonologischen Aussprachestörungen wendet das Kind zum einen Ersetzungen an: Es sagt beispielsweise Sule statt Schule oder Tissen statt Kissen. Zum anderen kann es die Laute auch einfach weglassen: Nopf anstatt Knopf oder Bume statt Blume sagen. In der Regel können die Kinder die Ziellaute motorisch bilden, wissen jedoch nicht, in welchen Wörtern sie sie gebrauchen müssen. Kindern mit diesen Symptomen fehlen sogenannte „phonologische Fähigkeiten“: Sie sind nicht oder nur zum Teil in der Lage, den Inhalt eines Wortes zu verstehen oder können die lautliche Form eines Wortes nicht sicher verarbeiten.
Eine myofunktionelle Störung (Myo) betrifft das muskuläre Gleichgewicht der am Sprechen und Schlucken beteiligten Muskulatur (Zunge, Lippen, Wangen, Mimik) und kann sowohl die Bewegungs- als auch die Koordinationsabläufe im Mund-Gesicht-Bereich beeinträchtigen. Dementsprechend treten sie häufig in Kombination mit einer Störung des Lauterwerbs (Dyslalie) oder einer Schluckstörung (Dysphagie) auf.
Ein selektiver Mutismus macht sich dadurch bemerkbar, dass das betroffene Kind trotz altersgemäßer Sprachentwicklung in gewissen Situationen oder mit bestimmten Gesprächspartnern nicht spricht bzw. nicht sprechen kann. Es spricht also folglich nur mit ausgewählten Bezugspersonen und in bestimmten Situationen und Umgebungen. Mutistische Kinder leider oft auch unter Bindungsstörungen, sozialen Ängsten und Regulationsstörungen.
Von einer Fütterstörung spricht man, wenn die Nahrungsaufnahme des Säuglings oder Kleinkindes kontinuierlich (mind. 4 Wochen) länger als 30 bis 45 Minuten in Anspruch nimmt und zwischen den geforderten Mahlzeiten weniger als zwei Stunden liegen. Kinder mit Fütterstörung zeigen häufig ein Desinteresse bis hin zu einer Abwehrhaltung gegenüber Nahrung, sie trinken und essen oft langsam, sind dabei meist wählerisch (Picky Eater) und essen häufig nur in untypischen Kontexten (z.B. nur im Liegen, nur im Halbschlaf, nur mit Ablenkungsmanövern etc.). Auch häufiges Erbrechen oder Würgen während oder kurz nach den Mahlzeiten können mit einer Fütterstörung einhergehen.
In meiner Praxis können folgende Patienten behandelt werden:
Privatpatienten
Kassenpatienten
Selbstzahler
Über mich
"ES SIND DIE BEGEGNUNGEN...

Portfolio
Zulassung zur staatlich anerkannten Logopädin
Anstellung in logopädischer Praxis in Grafenwöhr
Ausbildung zur Dysphagiefachtherapeutin
Ausbildung zur Kinderfachtherapeutin
Ausbildung zur Reflexintegrationstrainerin
Anstellung in Einrichtung für geistig behinderte Kinder- und Jugendlichen in Irchenrieth
Zusätzlich freiberufliche Tätigkeit in logopädischer Praxis
Gründung der Logopädischen Privatpraxis Christina Vitzthum
Eröffnung meiner logopädischen Praxis mit neuen Räumlichkeiten.
Anstellung meiner Bürohilfe.
Fortbildungen
Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen konnte ich mein Wissen in allen logopädischen Störungsbereichen vervielfältigen. Um auch weiterhin die bestmögliche therapeutische Hilfe bieten zu können, sind weitere Fortbildungen geplant.
- Ausbildung zur Fachtherapeutin „Dysphagie“
- SI in der sprachtherapeutischen Praxis
- Komm!ASS® Führen zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Autismusspektrumsstörung
- Prosodie- und Dysgrammatismustherapie unter Verwendung des prosodischen Ansatzes:
- Prosodie I „Grundlagen der prosodischen Entwicklung 6-24 Monate“ (KonLab)
- Prosodie II „Aufbauseminar Prosodie Entwicklung 24-29 Monate“ (KonLab)
- Dysgrammatismus I „Entwicklung der Phrasenstruktur, Besonderheiten der DP-Shell“ (KonLab)
- Dysgrammatismus II „Entsicklung der Syntax, Besonderheiten der DP- Shell“ (KonLab)
- Taping in der Logopädie
- Mutismus: Theorie, Diagnostik und Therapie
- NLVVT NOVAFON Local Vibration Voice Therapy
- NOFAVON: Grundlagen zum Einsatz im therapeutischen Kontext
- NOFAVON: Einsatz der intraoralen Aufsätze
- NOFAVON: Einsatz in der Stimmtherapie
- Autismus leicht verstehen
- Ansätze in der Stimmtherapie
- LAX VOX® Beispiele zur Anwendung in der Stimmtherapie
- Die Frühkindliche Essentwicklung und Fütterstörung (FKE)
- Intensiv Fortbildung zum Thema: störungsspezifische Stimmtherapie
- Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch Teil 1 und 2 kompakt
- Kindliche Erzählfertigkeiten, Unterstützung und Förderung
- Therapie der ausgeprägten Aphasie
- Ressourcen für die Therapie schwerer Aphasien
- RIT® Reflexintergration Teil I +II
- „Das SZET-Konzept“- Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren
- KommuBiS- Kommunikation mit Bildern im Spiel
- Alltagsspiele zum Einstieg in die UK
- Praxisorientierte Sprachanbahnung bei geistig behinderten oder sprachentwicklungsverzögerten Kindern
- Fachtherapeut Kindersprache: Autismus- Grundlagenseminar
- Praxis der Kommunikationsförderung bei Autismus-Spektrum-Störungen: entwicklungsorientierter Ansatz
- Fütterstörungen (FST) im Baby- und Kleinkindalter
- Herrausforderndes Verhalten verstehen und Alternativen entwickeln
- Evidenzbasierte Therapie bei frühkindlichem Autismus mit Schwerpunkt auf die Verhaltensanalyse (ABA)
- Spielorientierte Sprachanbahnung bei Kindern mit Autismus
- Bremer Frühförderprogramm Autismus
- UK leichtgemacht- Alltagsorientierte Nutzung von UK
Mein Team

Christina Vitzthum
Logopädin

Andrea Zellner-Vitzthum
Bürokraft
Welche Vorteile hat meine Therapie?
Breitgefächertes Wissen
Vielzählige Besuche von Fort- und Weiterbildungen
Individuelle Beratung
Therapien werden auf Sie abgestimmt
Hausbesuche möglich
Ich biete Hausbesuche an (bis 30 km)
Flexible Termingestaltung
Individuelle Terminvereinbarungen möglich
EINBLICKE MEINER PRAXIS




Kontakt & Termin
"Rede,

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten und Ihre Ziele verwirklichen, damit Sprache selbstverständlich wird.